Kein Entkommen…

In diesem Augenblick macht sich ein Gefühl in mir breit. Wie eine unaufhaltsame Welle überschwemmt es meine Gedanken und lässt mich hilflos zurück. Dieses Gefühl löst gleichzeitig Wut und Trauer in mir aus, lässt mich verzweifeln. Es steuert meinen Körper, lässt mich zittern und weinen. Es fegt wie ein starker Windsturm alles weg, so nimmt es mir unter anderem auch jegliche Hoffnung. Ich fühle mich leer, die negativen Gedanken und Gefühle beherrschen mich. Es ist als wäre ich erstarrt, eingefroren und gefesselt zugleich. Als würde mir alles Positive mit einem Mal genommen werden, als ob ich die Welt auf einmal nur noch in schwarz-weiß sehen könnte. Es ist als ob ein Filter voller dunkler Gedanken auf mich gelegt wird und mich runterdrückt, sodass ich kaum Luft bekomme. Wut kommt auf, wenn ich an das missbrauchte Vertrauen denke, welches ich jemanden geschenkt habe. Welches einfach weggeworfen wurde, mitsamt meiner Erwartungen, Hoffnungen. Dieses Gefühl klammert sich an meinem Herzen fest, lässt mich schwer atmen und schlucken, während eine Träne meine rechte Wange hinunterläuft: Enttäuschung.

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17 Gedanken zu “Kein Entkommen…

  1. Mit so einem Gefühl bist du definitiv nicht alleine und vielen Dank, dass du das mit uns teilst….das hatte ich vor knapp einer Woche auch….du beschreibst es sehr gut….meine letzten beiden Beiträge passen für mich so gut zu deinem Text…wie geht es dir denn heute? ….Schau mal ob es nicht vielleicht auch einen ganz ganz kleinen Teil in dir gibt, der darüber erleichtert ist? Der vielleicht Hoffnung in sich trägt…oder ein anderes tolles Gefühl…jeder von uns trägt einen ganz kleinen Teil in sich, der für einen immer da ist, einen Beschützt, stärkt und auch in so einer Situation immer positiv ist, einen aufstehen lässt. Den muss man feiern und sich freuen das er da ist! Manche geben diesem Anteil von sich dann mehr Raum und manche sogar einen Namen 😉 …damit die Gefühle aber auch mal ihren Raum bekommen, könnte man ja auch mal versuchen einfach gar nichts zu machen…nichts…überhaupt nichts….weinen weil der Körper es gerade braucht, schreien…..damit meine ich nicht in ein Drama gehen…..Raum geben ist wie eine Meditation mit Gefühlen….ich hoffe dein Blickwinkel ändert sich gerade….ich drück dir die Daumen……ganz liebe Grüße Anny

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