Endlich wieder zuhause…

Letzte Woche war ich auf Klassenreise. Es war ein großer Spaß, aber gleichzeitig natürlich auch total anstrengend. Da ich die ganze Woche lang viel zu wenig Schlaf bekommen habe, schlief ich heute bis 14:00 Uhr durch. Und glaubt mir, wenn meine Mutter mich nicht geweckt hätte, dann hätte ich locker den ganzen Tag verschlafen. Zudem waren unsere Zimmer nur notdürftig beheizt und ich habe mir eine Erkältung eingefangen. Als ich von der Reise wiederkam, sind mir einige Dinge bewusst geworden. Es gibt wirklich nichts Besseres, als ein tolles Bett und eine dicke Decke. In der Unterkunft hatten wir, für den Preis verständlich, schmale Hochbetten und ziemlich dünne Decken. Als ich gestern Abend todmüde in mein Bett gefallen bin, kam ich mir vor wie im Himmel. Nicht umsonst ist mein Bett mein allerliebster Ort. Und vom Essen will ich gar nicht erst anfangen. Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass ich mal gesundes Essen vermissen werde. Aber ich muss zugeben, dass mir Obst und Salat gefehlt haben. Süßigkeiten und Weißbrot machen wohl doch nicht dauerhaft glücklich. Aber das Wichtigste ist natürlich die Familie. Freunde sind super, aber können nicht die Familie ersetzen. Obwohl ich „nur“ eine Woche weg war, habe ich alle ganz schön vermisst. Unseren Hund selbstverständlich eingeschlossen. Zudem hat mir meine Privatsphäre gefehlt, die bei dem vollen Programm leider sehr begrenzt war. Nachdem ich gestern erst einmal gegessen habe, las ich erst einmal die alten Zeitungen der letzten Woche. Es hat mich echt erstaunt, wie viel man ohne Internetzugang verpasst und wie viel in einer Woche passieren kann. Ich war total erschüttert.
Ach und nie im Leben würde ich die Dusche zuhause gegen eine Gemeinschaftsdusche eintauschen. Ich denke, dass ich das nicht weiter erläutern muss.
Zusammengefasst kann ich sagen, dass das Schönste am Wegfahren doch das Wiederkommen ist. Denn wo ist es schöner, vertrauter, als in der eigenen vier Wänden mit der Familie? Nichts. Wirklich nichts.