Liebster Award – Fragen über Fragen…

Im Urlaub habe ich total überrascht zur Kenntnis genommen, dass ich erneut zum Liebster Award nominiert wurde. Vielen Dank dafür (und glaubt mir, das kommt wirklich direkt aus dem Herzen)!

Erst einmal starte ich mit den Fragen von der wunderbaren Netti. Ihre Texte sind mit einer solchen Ehrlichkeit geschrieben, dass ich beim Lesen immer total emotional werde (nicht weitersagen). Also schaut auf jeden Fall mal bei ihr vorbei, wenn ihr Emotionen pur wollt…

  1. Welche Fotografie (von euch oder jemand anderem) hat euch bisher am meisten berührt und warum?
    Über diese Frage habe ich wirklich lange nachdenken müssen. Allgemein berühren mich immer die Bilder, die nicht gestellt sind. Und generell berühren mich eher traurige, schreckliche Bilder wirklich. Diese typischen Katastrophenbilder lösen innerlich am meisten in mir aus. Auch, wenn ich dieses Bild nicht gutheiße, ist das Bild von dem angespülten Flüchtlingskind am Strand wohl das, worüber ich am Längsten nachgedacht habe.
  2. Was ist eure größte Leidenschaft und warum?
    Meine größte Leidenschaft ist definitiv das Schreiben. Ich habe es schon immer gemacht, mal mehr, mal weniger. Aber letztendlich hilft es mir Gedanken zu verarbeiten und in Worte zu fassen. Ich bin wirklich froh, dass ich zum Bloggen gekommen bin und meine Gedanken mit euch teilen kann.
  3. Wenn ihr die Chance hättet etwas in eurem Leben anders zu machen, was wäre das?
    Natürlich denkt man manchmal darüber nach etwas ganz anders zu machen, aber letztendlich bin ich zufrieden mit meinem Leben und würde nichts grundlegend ändern. Vielleicht bin ich dafür aber auch einfach noch zu jung.
  4. Welches ist euer Lieblingsbuch und was hat euch daran am meisten gefesselt?Allgemein liebe ich alle Bücher von Elizabeth George. Sie ist so eine tolle Autorin und schreibt ihre Krimis mit einem so großen Hintergrundwissen und gründlicher Recherche. Es macht einfach unendlich viel Spaß ihre Bücher zu lesen und beim Lesen vergesse ich alles um ich herum. Mittlerweile habe ich das Gefühl, dass ich die Kommissare aus ihren Büchern schon ewig persönlich kenne. Von John Green habe ich noch nicht ganz so viel gelesen, aber das was ich gelesen habe ist großartig. Ich kann zwar kein einzelnes Buch nennen, aber eine wärmste Empfehlung für diese zwei Autoren aussprechen.
  5. Wenn du ein Tier sein könntest, welches wärst du gern?
    Ein Affe. Auf jeden Fall. Affen waren schon immer meine Lieblingstiere und ich wollte schon immer so leichtfüßig sein und von einer Palme zur nächsten springen. Obwohl ich auch super gerne mal fliegen würde oder unter Wasser atmen könnte. Aber nein, ich bleibe bei meinem Affen.
  6. Glaubt ihr an ein Leben nach dem Tod, an etwas was danach kommt? Wie erklärt ihr euch den Prozess nach dem Sterben?
    Ganz ehrlich, keine Ahnung. Ich finde diese Erzählungen über Nahtoderfahrungen hoch interessant. Und irgendwie glaube ich, dass der Tod etwas ist, was man nicht mit Worten beschreiben kann.
  7. Was bedeutet für euch das große Glück?
    In einem Beitrag habe ich mal über Glück haben und glücklich sein geschrieben und fand es sehr schwer überhaupt eine Definition für Glück zu finden. Ich denke, dass ich mit dem großen Glück eine innerliche Zufriedenheit verbinde, sowie Menschen um mich herum, die mich glücklich machen.
  8. Wie verhelft ihr euch selber aus einem schlechten Tag, der einhergeht mit negativen Gefühlen, und einer Kette an Unglücks-Hiobsbotschaften? Oder seid ihr prinzipiell positiv gestimmt?
    Ich finde, dass man auch mal traurig oder unglücklich sein darf. An einem solchen Tag hilft mir ein gutes Buch, traurige Musik und ein gutes Stück Schokolade.
  9. Was mögt ihr besonders am Schreiben und mitteilen? (Fotos/Texte)
    Dass man einfach alles rauslassen kann. Wenn ich etwas Aufschreibe, dann verinnerliche ich es und verarbeite es gleichzeitig. Man kann mit aneinander gereihten Worten so viele Emotionen beschreiben und in Anderen hervorrufen, das ist einfach unheimlich schön.
  10. Was war euer schlimmster Traum, den ihr je hattet?
    Ich bin jemand, der sich im Nachhinein oft nicht mehr an seine Träume erinnern kann. In meiner Kindheit hatte ich allerdings einen bestimmten Traum ganz oft. Zuerst war er für mich das pure Grauen, allerdings genoss ich ihn irgendwann. Ich saß auf einer roten Schaukel und schaukelte. Als ich ganz vorne war, begann ich auf einmal zu fallen und unter mir tat sich der Boden auf. Kurz bevor ich auf dem Boden aufschlug, wachte ich immer auf. Irgendwann genoss ich dieses Gefühl des unendlichen Fallens, weil ich wusste, dass ich vor dem Aufprall aufwachen würde.
  11. Ihr habt nur noch einen Tag zu leben. Was tut ihr?
    Wenn ich es wüsste, dann würde ich wahrscheinlich erst einmal eine totale Midlife-Crisis haben und zum Schluss an alle Menschen, die ich liebe, hochemotionale Briefe schreiben. Vielleicht würde ich aber auch den größten Mist machen, es zieht ja keine Konsequenzen mit sich.
  12. Lebt ihr in der Vergangenheit, oder aber im Hier und jetzt?
    Absolut im Hier und jetzt, obwohl ich auch gerne in Kindheitserinnerungen schwelge.

Und nun zu den Fragen der lieben Samu, bei der ihr wirklich mal vorbeischauen solltet, wenn ihr sie noch nicht kennt.

  1. Seit wann bloggst du?
    Ich musste gerade erst einmal kurz nachschauen. Ich blogge tatsächlich schon seit dem 29.06.2015. Ich bin gerade total überrascht, wie schnell die Zeit vergeht.
  2. Hast du deinen Blog in deinem privaten Umfeld bekannt gemacht?
    Nein. Nur wenige Leute in meinem Umfeld wissen von meinem Blog. Meine Freunde aber nicht. Es war für mich eine schwere Entscheidung, aber ich möchte aus meinem Blog kein Geheimnis machen. Wenn ich erzählen würde, dass ich blogge, wüsste das in geraumer Zeit die ganze Schule. Und irgendwie ist es mir lieber hier auf meinem Blog anonym zu bleiben. So ist die Hemmschwelle geringer meine Gedanken zu teilen. Wenn ich wüsste, dass jeder aus meiner Stufe den Blog verfolgt, dann müsste ich viel besser aufpassen, um keinen zu verletzen. Beispielsweise habe ich einmal am Anfang einen meiner Lehrer erwähnt. Ich könnte mit vorstellen, das der nicht so begeistert wäre von sich im Internet zu lesen.
  3. Wie sähe deine Traumwelt aus?
    Eine Welt ohne Neid. Eine Welt voller Frieden und mit allen meinen Liebsten. Es gibt keine Krankheiten und schlechten Gedanken. Ach und natürlich würde man, wenn man die Schokolade von den Bäumen pflückt und isst, nicht dick werden. Leider ist es nur eine Traumwelt…
  4. Was heißt für dich Freundschaft?
    Vertrauen und für einander da sein. Spaß haben, aber auch über ernstere Themen reden können.
  5. Was machst du um dich zu entspannen?
    Schlafen. Oder ich frage meine Schwester, ob sie mich massiert, allerdings lautet die Antwort meistens leider „Nein!“.
  6. Was wäre dein Traumjob?
    Ich habe mir schon über viele Berufe meine Gedanken gemacht. Ob es einen Traumjob überhaupt gibt mag ich zu bezweifeln. Überall muss man für Erfolg kämpfen und hart arbeiten. Das Wichtigste ist für mich, dass ich später mal mit Freude zur Arbeit gehen kann. Welchen Beruf ich in zehn Jahren ausüben werde weiß ich nicht. Allerdings wäre etwas mit Schreiben für mich aus jetziger Sicht total klasse.
  7. Buch oder Film?
    Buch. Natürlich gibt es auch gute Filme, aber nur in Büchern kann ich mich mehrere Stunden total verlieren.
  8. Nachtmensch oder Frühaufsteher?
    Da muss ich gar nicht lange nachdenken. Ich bin ein absoluter Spätaufsteher, egal wann ich ins Bett gehe (sehr zum Leidtragen meiner Mutter übrigens). Also ganz klar eher Nachtmensch.
  9. Magst du die Zeit um den Vollmond?
    Ich habe mit Astrologie überhaupt nichts am Hut. Ich genieße den Anblick des Vollmondes, aber kann bei Vollmond genauso gut (oder schlecht) schlafen wie an allen anderen Tagen (oder eher Nächten).
  10. Erinnerst du dich an dein Lieblingsmärchen aus der Kindheit?
    Ein Lieblingsmärchen hatte ich nicht. Ich habe alle Märchen geliebt. Aber ich erinnere mich daran, dass ich Aschenputtel/Cinderella immer mit Abstand am Schönsten fand, dicht gefolgt von Dornröschen.
  11. Kannst du Tagträumen?
    Ja, allerdings nur, wenn ich wirklich sehr müde bin…

Und das waren auch schon alle Fragen. Da ich bereits einmal in den Genuss gekommen bin Blogger und Bloggerinnen nominieren zu dürfen, möchte ich jetzt hier an dieser Stelle darauf verzichten. Auch war das mein letzter Beitrag zu dem Liebster Award, was bedeutet, dass ich in Zukunft keine Nominierungen mehr annehmen werde.
An dieser Stelle aber einmal ein großes Dankeschön an alle, die meinen Blog verfolgen und immer fleißig Feedback geben. Das schätz ich wirklich sehr und freue mich immer riesig!