Das Streben nach Bestätigung…

Sie ist für uns wichtig. Es ist für uns wie eine Droge nach der wir süchtig sind, von der wir abhängig sind. Wir brauchen sie. Bestätigung. Die Art und der Umfang sind bei jedem Menschen verschieden. Einigen reicht es, wenn sie manchmal von jemanden hören, dass sie etwas gut gemacht haben. Andere brauchen tagtäglich diese Bestätigung. Wenn sie diese nicht bekommen, dann plagen sie Selbstzweifel. Ich selbst merke auch, dass ich in manchen Sachen Bestätigung brauche. Oftmals tritt dieses Streben nach Bestätigung auf, wenn ich unsicher bin. Wenn ich zum Beispiel eine Entscheidung getroffen habe, bei der ich mir noch nicht genau sicher bin, ob sie richtig war, denn sehne ich mich danach von jemanden ebendieses zu hören. Aber es ist natürlich auch nicht ganz unwichtig, wer mich in meiner Sache bestätigt. Es müssen Leute sein, denen ich vertraue. Entweder weil sie mir Nahe stehen, oder weil sie sich in dem jeweiligen Bereich besonders gut auskennen. Deren Urteil kann ich dann für mich als vertrauenswürdig einstufen. Vor einem halben Jahr habe ich an einem schulinternen Schreibwettbewerb teilgenommen und habe jetzt erfahren, dass ich ebenjenen gewonnen habe. Natürlich war ich stolz, aber vor allem habe ich mich in meiner Sache bestätigt gefühlt. Da die Deutschlehrer und Deutschlehrerinnen meiner Schule diesen Wettbewerb geleitet haben und ich aus ihrem Beruf resultiere, dass sie etwas vom Schreiben verstehen, kann ich deren Urteil über meine Geschichte vertrauen. Im Vornerein habe ich meine Geschichte meiner Familie zu lesen gegeben, die die Geschichte für gut befunden hat. Allerdings muss ich sagen, dass mir die Beurteilung seitens der Deutschlehrer noch ein wenig mehr Bestätigung gegeben hat. Einfach, weil sie davon mehr Ahnung haben. So gesehen ist ihr Urteil qualitativ hochwertiger. Zusammengefasst kann man sagen, dass jeder Mensch Bestätigung braucht. Aber wenn man sich immer nur auf die Bestätigung Anderer verlässt und sich davon gar abhängig macht, dann riskiert man nichts. Und wenn man nichts riskiert, dann kann man auch nichts Neues schaffen. Wie heißt es so schön: NO RISK, NO FUN. Genauso ist es doch. Ob Mediziner, Forscher oder Politiker. Ob Mann, Frau oder Kind. Ohne Risiko kann man nichts gewinnen. Und man kann sich nicht alles bestätigen lassen. Nichts im Leben ist risikofrei. Keine Entscheidung, keine Handlung. Aber genau das macht das Leben doch so unvorhersehbar, so spannend.

Langeweile – Luxus oder Elend? | GedankenTausch…

Vor zwei Wochen hatte ich zu dem allerersten GedankenTausch aufgerufen. Ich möchte jedem Blogger danken, der sich dem Thema „Langeweile – Luxus oder Elend?“ angenommen hat und einen Beitrag dazu veröffentlicht hat. Alle Beiträge sind meiner Meinung nach individuell großartig geworden und selbstverständlich am Ende verlinkt.
Was mir zu dem Thema eingefallen ist, könnt ihr im Folgenden lesen.

Langeweile. Was ist das eigentlich? Persönlich würde ich Langeweile in zwei verschiedene Arten unterteilen. Zum einen ist da die physische Langeweile, der Drang nach Bewegung. Ich kann mir vorstellen, dass auch Tiere diese Art der Langeweile verspüren können. Ein Pferd, welches den ganzen Tag in seiner Box steht beispielsweise. Instinktiv hat es den Drang nach Bewegung. Es würde viel lieber auf der Wiese grasen und nicht den Tag lang auf die schmutzigen Wände der Box blicken. Ich denke aber, dass diese Art der Langeweile nicht das umfasst, was wir im alltäglichen Sprachgebrauch mit Langeweile meinen.
Das ist wohl eher die psychische Langeweile. Wir wissen nichts mit uns anzufangen, haben nichts zu tun, kurz: Wir langweilen uns. Nun ist die Frage, wie man Langeweile als solches einordnen kann. Ist sie Luxus oder Elend?
Zur Beantwortung der Frage möchte ich zwei Szenarien anführen:

Szenario 1: Sie hatte einen Arzttermin um 15:00 Uhr. Pünktlich betrat sie die Praxis und meldete sich bei der Sekretärin an. Diese schickte sie ins Wartezimmer.
2 Stunden ist das jetzt her und sie sitzt immer noch in diesem menschenleeren, kargen Raum. Dummerweise ist ihr Handy ausgegangen und Zeitschriften gibt es auch keine. Sie wartet jetzt schon eine gefühlte Ewigkeit und ist ziemlich genervt. Sie hat nichts, womit sie sich beschäftigen kann. Ihr ist einfach nur langweilig.

Szenario 2:  Er ist überglücklich und erleichtert zugleich. Endlich sind Ferien. In einer Woche würden sie in die Karibik fahren, bis dahin muss er allerdings das kalte Deutschland noch ertragen. Er sitzt in seinem Zimmer auf dem Bett. Eigentlich wollte er heute mit den Jungs rausgehen und Fußball spielen, aber die hatten kurzfristig abgesagt. Irgendwie weiß er nichts mit sich anzufangen. Er hat Zeit, aber keine Beschäftigung. Ihm ist langweilig. Schließlich rafft er sich auf und geht in das Zimmer seines kleinen Bruders. Der hatte ihn schon den ganzen Tag um ein Fußballspiel angebettelt. Warum eigentlich nicht, denkt er sich nun. Er hatte ja eh Zeit. Letztendlich wurde der Nachmittag doch ziemlich lustig und das abgesagte Spiel war beim ersten Tor vergessen.

Fazit:  Für mich ist Langeweile Elend und Luxus zugleich. Die pure Langeweile ist meiner Meinung nach grauenvoll, aber sie ist nur ein Symptom von etwas. Nämlich von Zeit. Überflüssiger Zeit. Und diese Zeit ist Luxus. Sobald man sich langweilt, bedeutet das, dass man tun und lassen kann was man will. Man ist uneingeschränkt, denn man hat Zeit. Wenn man mit der Zeit jedoch nichts anzufangen weiß, dann bleibt die Langeweile ein Elend. Wenn man sich allerdings eine Beschäftigung sucht, die einem Freude bereitet, dann wird sie zum Luxus. Die Frage ist immer, ob man diesen Sprung aus dem Elend zum Luxus schafft. Wenn nicht, dann bleibt sie ein Elend. Andernfalls jedoch, entpuppt sie sich als wahrer Luxus.

Hier kommt ihr zum Beitrag von pursuitofhappines
Hier findet ihr den Beitrag von Smamap  …
Hier ist der Beitrag von lb&m …

Danke nochmal für´s Mitmachen! Es war wirklich toll, die verschiedenen Gedanken zu dem Thema zu lesen.
Allgemein würde ich mich freuen, wenn ihr Feedback zum GedankenTausch hinterlasst, da ich in Zukunft gerne zu Weiteren aufrufen möchte!

Die Anstandsnudel…

Gemeinsam mit meiner Schwester und meiner Mutter saß ich heute beim Mittagessen. Während ich noch mit meinen Fussili beschäftig war, ist der Teller meiner Schwester schon längst leer gegessen. Fast zumindest. Lediglich eine Nudel lag einsam am Tellerrand.

Ich (zu meiner Schwester): Was hat die Nudel dir denn getan?

Während meine Schwester daraufhin die Nudel nehmen möchte, sagt meine Mutter (ich betone, dass sie nicht angesprochen war): Das ist die Anstandsnudel.

Meine Schwester lässt die Nudel mit großen Augen wieder zurück auf den Teller fallen.

Ich fand die Bezeichnung so lustig, dass ich mich verpflichtet fühle sie zu erwähnen. Nachdem wir aufgehört hatten zu lachen, fragten wir uns, warum man früher immer etwas aus Anstand übrig gelassen hatte. Einen kleinen Rest am Tellerrand. Soweit ich weiß, macht man das heute nicht mehr. Wir hatten eine Theorie. Man lässt etwas übrig, damit dem Koch symbolisiert wird, dass das Essen lecker war, aber man satt ist.
Eine schöne Geste, aber ich esse, wenn es mir schmeckt, immer alles auf. Außer ich bin vorher schon total satt.

Ich bin sehr gut erzogen worden. Meine Mutter hat immer darauf geachtet, dass ich zu anderen höflich bin und mich angemessen benehme. Allerdings ist mir in letzter Zeit aufgefallen, dass viele Jugendliche scheinbar keine Erziehung genossen haben. Einige verhalten sich so respektlos ohne jeglichen Anstand, dass ich mich frage, warum die Eltern nicht die Notwendigkeit einer Erziehung gesehen haben.
In der Schule werden Lehrer beispielsweise manchmal äußerst respektlos behandelt. Nicht alle, nur diejenigen, die angreifbar wirken. Sie werden von den Schülern mit Vornamen angeredet und lassen sich auf der Nase herumtanzen.

Genauso verhält es sich „bitte“ und „danke“. Zwei kleine Wörter, die man aus Höflichkeit dem anderen entgegenbringt. Heutzutage sind sie eine Seltenheit geworden. Obwohl es keine Kraft kostet die Wörter auszusprechen. Allgemein kosten Höflichkeit und Anstand nichts. Man präsentiert sich mit ihnen lediglich besser. Und andere haben im Allgemeinen einen besseren Eindruck von einem. Also warum wird in der heutigen Gesellschaft darauf so wenig Wert gelegt? Und damit meine ich nicht nur bei besonderen Anlässen, wie beispielsweise bei einem Bewerbungsgespräch. Nein, im alltäglichen Umgang. Ein gutes Benehmen und Anstand sind so einfach und doch scheinbar so weit weg.

Unfall vor Weihnachten…

Täglich passieren Unfälle und man liest davon in der Zeitung oder hört es im Radio. Und doch trübt es meine Stimmung besonders, wenn ich von solchen in der Vorweihnachtszeit lese. Bei jedem vorbeifahrenden Feuerwehrwagen mit lauter Sirene kommt mir der Gedanke an eine weitere traurige Familie, die Weihachten wohl im Krankenhaus verbringen wird. Vielleicht kommt es daher, dass eine Frau, die ich kenne, einen Unfall hatte.

Ich habe mit der Frau nicht oft gesprochen, habe keine besondere Beziehung zu ihr und doch ist es mir total nahe gegangen, als ich davon gehört habe. Zudem wird sie wohl bleibende Schäden davontragen und daran musste ich ständig denken. An diese Auswirkungen des Unfalls, der nicht länger als ein paar Sekunden gedauert haben mag.
Vielleicht hat es mich auch so getroffen, weil ich daran erinnert wurde, wie schnell etwas schief gehen kann. Wie schnell sich das ganze Leben verändern kann. Von der einen Sekunde auf die andere. Ich habe mir auch vorgestellt, wie diese Frau nach der Notoperation aufgewacht ist und genau das realisiert hat. Dass ihr Leben von heute auf morgen komplett anders ist. Dass sie ab jetzt stark eingeschränkt ist und immer wieder mit Niederschlägen rechnen muss.
Bei diesem Gedanken empfinde ich tiefstes Mitgefühl und Trauer. Und es betrifft nicht nur diese eine Frau, sondern die ganze Familie. Eine weitere Familie, die Weihnachten im Krankenhaus verbringen wird.

Und mich hat noch etwas ungemein erschüttert. Die Presse. Schon nach kurzer Zeit wurde der Name dieser Frau vollständig veröffentlicht, sowie viele persönliche Informationen. So etwas finde ich dreist und respektlos dieser Person gegenüber. Man kann Namen auch ändern oder lediglich die Initialen angeben. Das ändert nichts an dem Ereignis an sich.

Ich bin mir darüber bewusst, dass auf der Welt täglich, stündlich viele Menschen sterben oder verletzt werden. Und doch geht es einem besonders nahe, wenn so etwas im eigenen Umfeld passiert. Denn erst dann wird es persönlich und geht einen unmittelbar etwas an. Dann setzt man sich damit besonders und auf eine andere Art und Weise auseinander. Man denkt mehr darüber nach, weil man damit mehr, als ein Außenstehender, verbindet. Weil man den betreffenden Menschen kennt und an ihn speziell denkt. Das macht das Mitgefühl, die Trauer, die Gedanken einfach intensiver und persönlicher.

Obwohl ich weiß, dass dieser Unfall kein Einzelfall ist, verspüre ich unmittelbar danach irgendwo in mir Angst. Angst davor, dass es mich oder einen aus meinem näheren Umfeld treffen könnte. Irgendwie wirkt der Unfall, dadurch, dass ich die Frau kenne, realer. Und ich habe Angst vor dieser Realität. Wenn ich ehrlich bin, dann trifft es mich nicht mehr so stark, wenn ich täglich von Unfälle in der ganzen Welt höre. Natürlich bin ich entsetzt und bestürzt, aber meistens ist es eine Stunde später wieder vergessen. Ich bin irgendwie abgehärtet, weil diese Berichte zum Alltag dazuzugehören scheinen. Leider. Und diese Erkenntnis macht mich wiederum traurig, weil so etwas nicht zur Normalität gehören sollte. Nicht so etwas Schreckliches.

Umkleidekabinen…

Heute war ich shoppen. Natürlich ist es schön sich neue Sachen zuzulegen, jedoch hat das Einkaufen meistens auch seine negatives Sachen an sich.

Ich bin heute in die Läden gegangen und war erstaunt, dass die Menge an Menschen kein Übermaß darstellte. An sich boten die unzähligen Regale und Kleiderstangen einen hübschen Anblick. Als ich den(zugegebenermaßen schweren und langwierigen)  Part des Entscheidens hinter mich gebracht hatte, begab ich mich mit den auserkorenen Teilen zu den Umkleiden. Ich war wirklich froh, als ich dort einen Hocker erblickte, denn ich wollte meine Tasche keinesfalls auf dem staubigen Boden abstellen. Ich frage mich wirklich, warum so viele Markenketten keine Ablagemöglichkeiten in den Umkleidekabinen haben. Aber zum Glück war in diesem Fall ja eine vorhanden. Über eine Sache ärgere ich mich aber immer in Umkleidekabinen. Speziell in der einen, in der ich heute war. Aus Nettigkeit nenne ich mal eine Marke.

Das Licht in der Umkleide war so grell und weiß, dass man alles sah. Und damit meine ich wirklich alles. Man sah jede kleine Hautunebenheit, jedes Augenbrauenhaar, welches man beim letzten Zupfen wohl übersehen hatte und die einzelnen Risse in den trockenen Lippen.
Kurzum: Man sah jeden Makel. Die Kleidungsstücke sahen hingegen meiner Erwartungen auch eher schlechter aus, als im normalen Ladenlicht.
Früher habe ich mich immer über die halbdunklen Umkleidekabinen beschwert. Aber die haben alles Unschöne unsichtbar gemacht. Und im wahrsten Sinne des Wortes nur die Vorzüge ins Licht gerückt. Nachteilig war allerdings, dass die Farben der Klamotten in solchen Umkleidekabinen nicht immer ersichtlich waren. Es kam schon das ein oder andere Mal vor, dass eine Farbe knalliger ausgefallen ist, als ich mir das ausgemalt hatte. Also ich denke, dass schöne Umkleidekabinen auf jeden Fall das Kaufverhalten des Kunden steuern. Meines auf jeden Fall.

Als ich dann aus dieser Umkleidekabine draußen war und den Teil hinter mich gebracht hatte, indem man die nicht gewünschten Klamotten weggibt, sah ich die Schlange, die sich vor der Kasse gebildet hatte. So viele Kunden, die bereit waren zu zahlen, aber nur eine einzige Verkäuferin. Diese rief über ein Mikrofon immer wieder Verstärkung, aber ihre Kolleginnen waren wohl noch in der Mittagspause. Vor mir hielt eine Frau alle auf, weil sie etwas zurückgeben wollte, was schon längst veraltet war. Naja. Endlich am Tresen angekommen bezahlte dann meine Mutter. Wenigstens kein schlechtes Ende.

Alles wissen wollen…

Wissen. Die wohl größte Waffe überhaupt. Mit ihr kann man Macht haben. Viel Macht. Dementsprechend verspüren wir eine gewisse Gier danach. Auch in unpassenden Momenten.

Ich würde mich zu den Menschen zählen, die immer gerne alles wissen. Man könnte mich als wissbegierig bezeichnen. Negativ ausgedrückt auch als neugierig. Manchmal verspüre ich diese Gier aber auch nicht. In manchen Unterrichtsstunden beispielsweise, aber das ist ein anderes Thema.

Vor ein paar Tagen wurde meine Fensterscheibe in blaues Licht gehüllt und die bekannte Polizeisirene ertönte. Sehr laut. Sie verschwand nicht immer leiser werdend wie gewohnt, sondern die Lautstärke blieb konstant. Ich wusste, dass etwas passiert sein musste. In dem Moment packte mich meine Gier nach Wissen. Ich schaute aus dem Fenster und sah die Ursache der Sirene. Vor einem gelb blinkendem Bus lag eine dunkle Gestalt. Herum standen Menschen mit Warnwesten und Polizisten. Ich konnte nur wenig erkennen, weil mir eine Masse von Menschen die Sicht versperrte. Passanten. Neugierige Passanten. Aber anstatt zu helfen, schauten sie nur. Bildeten einen einheitlichen Kreis und befriedigten ihre Gier nach Wissen mit dem bloßen Schauen auf einen scheinbar verletzten Menschen.

In dem Moment, fand ich das abstoßend. Warum bleibt man da stehen? Helfen oder weitergehen, aber nicht bloß gaffen. Aber dann stellte ich noch etwas fest. Ich gehörte quasi zu ihnen. Ich selbst drückte mir schließlich die Nase an der Fensterscheibe platt, um ja ganz genau sehen zu können, was passiert war.

Ich hielt kurz inne und löste mich dann von der Scheibe. So wollte ich nicht sein. Und irgendwie fehlte mir in dem Moment das Verständnis für mein Handeln. Wenn man etwas wissen möchte, was einem hilft, dann ist das legitim und verständlich. Aber warum möchte man banales, etwas, was nichts mir einem zu tun hat wissen? Warum will ich so etwas wissen? Es interessiert einen. Pure Neugierde. Am schlimmsten ist es noch, wenn dann die Handys gezückt werden. Man will ja alles festhalten. Alles, was anders, außergewöhnlich ist, bringt schließlich Klicks. Und bei Klicks darf man auch mal die eigenen Moralvorstellungen vergessen. Wenn man denn dann welche hat. Traurig.
Ab dem Zeitprunkt habe ich bewusst darauf geachtet, nicht allzu neugierig zu sein, wenn ein Unfall passiert. Neugierde und das Leid Anderer passen einfach nicht zusammen. Für mich zumindest nicht.