Das Ende einer Pause…

Manchmal braucht man Zeit. Ein wenig, ein wenig mehr, ganz für sich selbst. Es gibt Sachen, die gehen nicht ohne Zeit, die bekommt man einfach nicht hin, wenn man unter Druck steht, wenn tausend andere Gedanken einem durch den Kopf schwirren und man in jeder freien Minute versucht ein Auge zuzubekommen. Damit man genug Kraft hat. Für den nächsten Tag, die nächsten Stunden, die Arbeit, die darauf wartet erledigt zu werden, die Sachen, die so dringend getan werden müssen. Die einfach nicht verschoben werden können, nicht aufgeschoben werden dürfen. In diesen Tagen ist man innerlich verloren. Verloren in der Arbeit, in dem Tun und Handeln und der vollkommenen Konzentration, die von einem gefordert wird. Und man verliert dabei den Gedanken an sich selbst, an die Dinge, die einem Spaß machen. Denn Zeit dafür hat man ja sowieso nicht. Und oft wird aus diesen Momenten ein längerer Zeitraum, eine längere Zeit, in der man gefühlt keine Zeit hat. Und wenn so eine Phase, voller Stress und Zeitdruck dann endlich mal vorüber ist, heißt das keinesfalls, dass man selbst auch vollkommen damit abgeschlossen hat. Denn irgendwo ist man innerlich immer noch in dieser Phase gefangen, braucht erst einmal ein wenig Zeit für sich selbst um zu realisieren, dass sie vorbei ist, diese Phase, dass man wieder Zeit hat. Für sich, für unbefangene Gedanken, für die Dinge, die einem Spaß machen. Man muss sich langsam aus dieser Blase voller Druck vortasten und wenn sie dann zerplatzt muss man es erst einmal auf sich wirken lassen und vor allem sich Zeit nehmen. Denn man befindet sich in eine Art Schwebezustand und muss erst einmal versuchen wieder irgendwo mit beiden Füßen fest auf dem Boden zu stehen. Aber eines gibt es, was nach Pausen, die irgendwo keine wirklichen Pausen waren, weil man ja keine Zeit hatte, immer der Fall ist. Wenn die Pause vorüber ist, ist man motiviert. Motivierter als zu vor. Die Aufgestauten Gedanken wollen gehört werden, der Druck verwandelt sich in Tatendrang und die Motivation ist so groß wie gefühlt nie zu vor. Man ist motiviert zu handeln, etwas zu erschaffen, einfach zu machen. Zu schreiben, in meinem persönlichen Fall.
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7 Gedanken zu “Das Ende einer Pause…

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