Resting Bitch Face…

Leider bin ich auch eine von den denen, die ein Resting Bitch Face hat. Wenn ich mein Gesicht entspanne sehe ich für Andere scheinbar sauer, böse oder zickig aus.

Was schaust du denn so böse?

Nicht selten hat mein ehemaliger Mathelehrer mich das mitten im Unterricht gefragt. Ich bin keine, die immer lacht und mit einem Dauergrinsen im Gesicht durch das Leben läuft, aber das bedeutet doch nicht, dass ich immer schlechte Laune habe. Ich muss nicht lachen um glücklich zu sein. Manchmal entspannt man sein Gesicht eben und wenn man dann nicht aussieht wie ein Honigkuchenpferd, kann man doch nichts dafür. Immer diese Fragen, ob man traurig, sauer oder genervt sei – davon ist man tatsächlich irgendwann genervt, auch wenn die Laune davor prima war. Gerade Familie und Freunde sollten den normalen Gesichtsausdruck vom bösen/genervten/zickigen Gesichtsausdruck unterscheiden können.

So sehe ich halt aus.

Das denke ich eigentlich immer, wenn mir wieder schlechte Laune unterstellt wird und manchmal spreche ich es auch laut aus. Die Reaktion darauf ist immer unterschiedlich. Meistens wird es mit einem wissenden Nicken abgetan, bevor dann schnell das Thema gewechselt wird. Einige sind aber auch eingeschnappt und tun so, als ob sie das ja nicht wissen hätten können. Aber genau das ist der Punkt. Von einigen erwarte ich das irgendwie. Dass sie eben wissen/merken, wenn es mir schlecht geht und wann ich einfach nur „normal“ schaue. Und wenn ich merke, dass sie es scheinbar doch nicht wissen, bin ich irgendwo ziemlich enttäuscht. Enttäuscht, weil sie es besser wissen sollten. Weil sie mich besser kennen sollten. So gut, dass sie den Unterschied einfach erkennen.

(Bildquelle: Wikipedia)

 

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51 Gedanken zu “Resting Bitch Face…

  1. Ich war gerade versucht dein hübsches Gesicht zu loben, nur um zu sehen, wann du ganz verzweifelst 😀

    Mir geht es auch so. Ich habe ein sehr strenges Gesicht. Und wie es scheint, fällt es total zusammen, wenn ich mich entspanne und dadurch wirke ich, als wenn ich gleich jemanden anspringe. Seit ich meine Brille habe, wird mir das allerdings nicht mehr so oft nachgesagt – sie scheint mein Gesicht gutmütiger zu machen 😉

    Man hat mich oft gefragt, ob es mir gut geht (sehr blass) oder „was habe ich dir denn getan?“, obwohl ich total gut gelaunt war. Andersrum musste ich mich aber auch stark anstrengen, dass jemandem ohne dass ich jammerte auffiel, dass es mir wirklich schlecht ging… komisch oder?

    Aber strenge Gesichter haben auch ihr gutes – wir werdens überleben

    Liebe Grüße > sara

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    • Oh das Bild habe ich von Wikipedia, es zeigt nicht mich… 🙂 Ich bin aber auch sehr blass und gerade wenn ich ungeschminkt aus dem Haus gehe, werde ich öfters mal gefragt, ob ich denn krank bin. Auch nicht gerade toll für das Selbstbewusstsein… 😉 Aber so ist das. Wir haben es uns nicht ausgesucht, müssen aber zwangsläufig damit leben. Und oftmals heißt es ja auch, dass immer lachende Menschen nicht ernst genommen werden, Von daher kann man das Gänze auch irgendwie positiv sehen.

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  2. oh ja, das kenne ich auch all zu gut. Mein Kunstlehrer fand auch immer wieder, dass ich doch nicht so böse schauen sollte. Und dass ich mir doch bitte keine Gedanken machen sollte, warum die Menschen auf meinen Bildern manchmal etwas verschreckt wirken würden. Bei all dem schwarz und den Nieten wäre ich doch wohl selber schuld. Und über men Gesicht brauche man gar nicht diskutieren.
    Es tut mir Leid, wenn ich manchmal gemein aussehe und manchmal abschreckend wirke. Aber es ist doch nicht das ziel.
    Und außerdem hat irgendwie auch niemand das recht dazu mich deswegen zu verurteilen…
    Ne Freundin von mir meinte einmal, dass ich sobald ich bei Menschen bin, die ich mag, deutlich glücklicher und freundlicher wirke. Und ich glaube das sagt alles über mich aus.
    Ich mag Menschen. Auch wenn ich manchmal etwas anders aussehe.

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    • Generell hört sich der Lehrer für mich nicht sonderlich sympathisch an. Das Äußere sollte nie von Außenstehenden kritisiert werden, gerade wenn es um Sachen geht, die man sich nicht ausgesucht hat. Und ein neutraler Gesichtsausdruck ist eben so eine Sache für die man einfach nichts kann. Vielleicht würde man es ja gerne selber ändern, vielleicht auch nicht. Aber so oder so ist es alles andere als schön, wenn man darauf angesprochen wird. Wenn es einem unter die Nase gerieben wird, als Vorwurf formuliert wird. Ich frage mich immer, was diese Leute von mir erwarten. Soll ich nur grinsen? Ich bin mir sicher, dass es dann dieselben Leute wären, die mich als aufgesetzt bezeichnen würden…

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    • Ich danke dir für die Nominierung und die netten Worte. Das ehrt mich wirklich sehr. Daher tut es mit sehr leid dir sagen zu müssen, dass ich bereits mehrmals nominiert worden bin und nach mehrmaligem Mitmachen mich dazu entschlossen habe, eventuelle weitere Nominierungen nicht mehr anzunehmen. Ich danke dir aber von ganzem Herzen und hoffe, dass du mir das nicht böse nimmst!
      Liebe Grüße,
      moteens

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  3. Du sprichst mir gerade dolle von der Seele! Bei so vermeintlichen „Unterstellungen“ kann man nur mit den Augen rollen! Und das mit der darauffolgenden schlechten Laune umso mehr unterstreichen. Kenn ich. Kenn ich sowas von! Wir gucken nunmal so, auch wenn wir voll gut drauf sind.😂 😉 Sehr gut! Vielen Dank für den Beitrag!😊

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  4. Von meinem Papa haben auch schon einige gedacht das er „Böse“ wäre, obwohl er ganz normal geschaut hat hihihi…bei ihm war das aber dann ein Vorteil 😉 ….das sieht für mich nicht schlecht gelaunt sondern eher verkopft aus…wenn einfach viele Gedanken in einem herum springen…so sehe ich zumindest dann aus…ja Gesichter lesen ist manchmal nicht so einfach….schön jetzt deinen Texten eins zuordnen zu können 😉 hübsch bist du….auch wenn es gerade darum gar nicht geht und dir vielleicht total egal ist, ich musste es trotzdem schreiben 😉

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      • Ich finde es immer super lustig wie man sich Menschen, mit denen man einige Worte virtuell ausgetauscht hat, so vorstellt und plötzlich tadaaa ein Gesicht…ich war zuerst leicht verwundert und dachte „Neee, das ist sie nicht“ und dann kam „Was wenn doch?“ Ich konnte mir nicht vorstellen das du deine Anonymität so plötzlich aufgibst…aber hätte es trotzdem mega gefunden 🙂 ….also behälst du das Gesicht, dass ich dir gegeben habe 😉 musst du wohl 😉 haha

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      • Oh jetzt bin ich gespannt. Welches virtuelle Gesicht gibst du mir denn? 😀 Ich finde es toll anonym zu schreiben. Denn der Fokus liegt tatsächlich auf meinen Worten und nicht auf irgendwelchen Bildern von mir. Wenn ich selber lese, dann erschaffe ich vor meinem inneren Auge mir auch ein eigenes Bild von der Person. Wenn dann dieses Bild durch ein echtes Bild zerstört wird, dann ist die Fantasie weg. Wie bei einer Verfilmung eines Buches. Daher kannst du sicher sein, dass ich weiterhin anonym bleibe… 😉 Da Andere aber auch dachten, dass ich das auf dem Bild sei, habe ich jetzt sicherheitshaltbar die Quelle darunter geschrieben… 😀

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      • hahaha nein mein Bild von dir behalte ich 😉 …aber nur weil ich gerade echt mies im beschreiben bin hihihi….ja das mit der Quelle ist gut 😉 ….ich weiß was du meinst…ich hab trotzdem schon oft überlegt mich zu öffnen. Ein Bild von mir ist ja schon online…aber da sieht man mich ja nur von hinten

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      • ich bin manchmal echt hin und weg, wenn ich sehe wie viele Menschen mir folgen…ich kann es manchmal wirklich nicht nachvollziehen und stelle mir als vor: Wenn die alle in meiner kleinen Wohnung wären, dann wäre es seeeeeeehr kuschelig 😉

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  5. wahre wahrheit , also der menschen gebt in verschiedenen formen und Artcharakter und typ 9 bast zu dir ,, (9 verschiedenen menschen typen auf unsre Planet )
    Friedensstifter, Mediator, Bewahrer

    Was sich Menschen vom Typ 9 am sehnlichsten wünschen, ist Harmonie. Um nicht in Konflikte zu geraten, können sie ein erstaunliches Einfühlungs – und Anpassungsvermögen entwickeln. Da sie in Konfliktfällen häufig allen Seiten gerecht werden wollen, sind sie die idealen Vermittler und Friedensstifter. NEUNer wirken auf ihre Umwelt bescheiden und demütig. Ihr Hauptmotiv, sich nicht in den Vordergrund zu stellen, ist aber die Konfliktvermeidung. Wer eine herausgehobene Position einnimmt, ist bekanntlich leicht angreifbar. Dem wollen NEUNer aber mit allen Mitteln aus dem Wege gehen.

    Ihre Konfliktscheu bewirkt bei NEUNern aber auch, dass sie sich schwer tun, Position zu beziehen und Entscheidungen zu treffen, die keine allgemeine Zustimmung finden. Alles, was Disharmonien, Ärger und Streit verursachen kann, schieben sie von sich weg und auf die lange Bank. Hinter der Gabe, beruhigend, ausgleichend und versöhnend zu wirken, lauert die Gefahr der Gleichgültigkeit und der Apathie.

    Die Leidenschaft, die den NEUNer prägt, ist die Trägheit. Diese Antriebsschwäche ist eine Folge der Angst, durch Engagement sich zu sehr zu profilieren und dadurch Disharmonien zu erzeugen. Deshalb schätzt er es, wenn alles so bleibt, wie es ist und in den gewohnten Bahnen verläuft. In diesem Rahmen ist er durchaus willig, seine Aufgaben zu erledigen. Was NEUNern völlig abgeht, ist Initiative. Sie müssen zum Jagen getragen werden. Bei unvermeidlichen Konflikten verfolgen sie entweder die Strategie des Aussitzens oder der Flucht. Man kann von ihnen dann Äußerungen hören wie »Immer mit der Ruhe! Das wird schon wieder« oder »Dafür bin ich nicht zuständig. Das müsst ihr entscheiden«.

    Im Abwehrmechanismus des NEUNers, der Betäubung, findet der Wunsch, mit Konflikten in Ruhe gelassen zu werden, seine Entsprechung. Wenn auch der Griff zu Drogen bei NEUNern vorkommt, so ist ihr bevorzugtes Mittel, die ersehnte Ruhe zu finden, der Schlaf. Schlaf ist der ideale Zufluchtsort, wenn einem das Leben zu anstrengend und zu fordernd wird. Den Drang zum Rückzug darf man allerdings nicht als einen zur Isolation missverstehen. NEUNer möchten mit anderen Menschen in Harmonie leben.

    Der Tendenz zu Apathie und Gleichgültigkeit können NEUNer nur dann entgegenarbeiten, wenn es ihnen gelingt, einen Standpunkt einzunehmen. Dieser ermöglicht es ihnen, Prioritäten zu setzen und sich zu engagieren. Allerdings ergibt es wenig Sinn, so etwas von ihnen zu fordern, da sie Konflikte wittern und ihre Abwehrstrategien aktivieren. NEUNer brauchen für ihre Entwicklung ein sie unterstützendes harmonisches Umfeld.

    auszug vonenneagramm

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