Das große Unbekannte…

Ständig im Leben ist man in der Situation, dass einem etwas Neues bevorsteht. Ein neues Ereignis, ein neuer Mensch, ein neuer Lebensabschnitt. Und jedes Mal ist es das Ungewisse, was einen Nachdenken lässt. Man macht sich Gedanken, malt sich das Neue aus. Vorrangig sind zwei Gefühle im Spiel: Vorfreude und Unbehagen. Da man nicht genau weiß, was letztendlich auf einen zukommt, weiß man auch nicht, wie man sich fühlen soll. Man fragt sich tausend mal, wie das Neue wohl sein wird. Das Unbekannte. Sollte ich mir jetzt deswegen schon in die Hose machen oder lieber vor Freude in die Luft springen? Es ist diese Ungewissheit, die in einem ein merkwürdiges Gefühl hervorruft. Einerseits hat man Angst vor dem Unbekannten, eben weil es auch Negatives mit sich bringen könnte. Andererseits bietet etwas Neues auch immer unzählige Chancen. Neue, zuvor nie dagewesene Chancen.

Ich persönlich bin jemand, der sich viele Gedanken macht. Auch um die kleinsten Kleinigkeiten. Und obwohl mir eine kleine Stimme in meinem Kopf sagt, dass diese Gedanken vollkommen unbegründet sind, kann ich diese nicht einfach abstellen. Sie lassen sich nicht aufhalten und wenn sie sich letztendlich sich verziehen, hinterlassen sie ein großes Chaos. Ich bin dann verunsichert, fast schon ängstlich und verzweifelt. Denn was, wenn alles ganz anders wird. Negativer, als ich mir das jetzt ausmalen kann. Was dann? In vielen Situationen hat man ja eine Wahl, ob man sich dem Neuen stellt oder einfach bei seinem Altbekannten, Gewöhnlichen bleibt. Aber was wäre das Leben schon ohne Neuigkeiten? Man würde gar nicht vorankommen. Ohne Herausforderungen macht man es sich einfach. Zu einfach. Und natürlich kann immer etwas schief gehen, aber darin besteht das Risiko. Und das Risiko muss man zwangsläufig eingehen, wenn man sich letztendlich weiterentwickeln will. Wenn man leben will. Denn leben bedeutet Entwicklung. Und ohne Herausforderungen, kann man sich nicht weiterentwickeln.
matterhorn-918442_1920

Advertisements

7 Gedanken zu “Das große Unbekannte…

  1. Jaja, dieses Kopfkino 🙂 Man will ja vorbereitet sein, aber ist doch auch gut, wenn alles anders kommt. Sich zuviel Gedanken machen passiert ja dann, wenn man zuviel Zeit hat, um nachzudenken. Herauszufinden, ob die Angst begründet ist oder nicht, ist wohl die Herausforderung. Wenn etwas gefährlich ist, man es ja Sinn. Es fördert die Aufmerksamkeit.
    Liebe Grüße
    Sabrina

    Gefällt 1 Person

    • Es ist einfach so, dass diese Angst vor dem Neuen einen in den Wahnsinn treibt. Auch, wenn die Angst vollkommen unbegründet sein mag. Aber das findet man ja erst immer im Nachhinein heraus
      Schönen Sonntag noch!
      moteens.

      Gefällt 1 Person

  2. Diese Zwickmühle kenne ich sehr gut. Auch mir geht es oft so, Neues macht mir grundsätzlich erst einmal Angst. Aber dann reisst man sich zusammen und wagt es. Man weiss nie, wie es schlussendlich ausgehen wird – doch besser man wagt es, als dass man sich hinterher die ganze Zeit fragt „Was wäre wenn?“

    Gefällt 1 Person

    • So ist es. Man sagt ja auch „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt“ und dieses Sprichwort passt einfach. Wenn man nichts Neues ausprobiert, dann kann man auch nicht Besseres kennenlernen, nichts, was einen positiv überrascht. Und das wäre doch langweilig.

      Gefällt mir

  3. Gottseidank gibt es auch viel dazwischen! Man kann Neues anfassen, ohne sich komplett von allem Alten zu verabschieden. Es braucht seltenst einen radikalen Umbruch! So bedeutet ein neuer Abschnitt nicht, daß man die alte Wohnung aufgeben muss

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s