Ausgeliefertsein…

Es summt. Direkt an meinem Ohr. Stetig, monoton, nervtötend. Es wird lauter. Ein Schauer läuft mir über den Rücken, die Härchen an meinem Nacken stellen sich auf. Es wird leiser. Die verscheidensten Stellen an meinem Körper fangen an zu kribbeln, zu jucken. Während ich so vom Dunkel umgeben in meinem Bett liege, ist da dieses Gefühl des Ausgeliefertsein. Ausgeliefert einer Mücke, die den Schutz der Dunkelheit auf ihrer Seite hat. Lediglich ihr Summen lässt mich von ihrer Existenz wissen. Als das Summen schließlich aufhört, ganz aprubt, kann das nur eines bedeuten: Sie hat eine passende Stelle gefunden und wird jede Sekunde mein Blut genüsslich trinken und am Ende einen heftig juckenden Mückenstich hinterlassen. Ich raste aus, werde wahnsinnig, winde mich in meinem Bett hin und her, schlage mit meinen Händen auf verschiedene Stellen ein, dort wo ich sie vermute. Solange, bis ich wieder ein Summen vernehme. Ein stetiges, monotones, beruhigendes Summen, welches mich noch die ganze Nacht wachhalten wird.
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22 Gedanken zu “Ausgeliefertsein…

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