In was für einer Welt lebe ich?…

Ich habe Angst. In der letzten Zeit ist sie immer irgendwo in mir. Egal wo, wann oder mit wem. Das Schlimmste daran ist, dass ich nicht einmal sagen kann vor was genau ich Angst habe. Vor wem genau ich Angst habe. Allgemein mache ich mir um meine Sicherheit Sorgen, die Sicherheit von mir nahestehenden Personen und die Sicherheit von Menschen. Unschuldigen Menschen, und mir ist die Nationalität, das Aussehen und der Charakter dieser Menschen dabei egal. Entscheidend ist für mich einzig und allein, dass es sich um unschuldige Menschen handelt, die in ihrer Sicherheit eingeschränkt sind. Ich bin verunsichert und verzweifelt, weil ich die Bedrohung nicht einschätzen kann. Ich kann sie noch nicht einmal identifizieren, als Mensch, Gruppe oder Staat. Im Zweifel kann ich sie nicht erkennen, selbst wenn sie direkt vor mir liegt. Und das macht mir Angst. Beschissene Angst, die sich auch nicht wegdiskutieren lässt. Immer wenn ich von Anschlägen höre, Anschlägen, bei denen bewusst Menschen getötet worden sind, unschuldige Menschen, dann breitet sich die Angst in mir aus. Sie macht sich breit, wenn ich an die Familien der Opfer denke, wenn ich an die unschuldigen, absichtlich getöteten Menschen denke und mir selbst vorstelle mit einem ähnlichen Anschlag konfrontiert zu werden. Und ich frage mich mittlerweile, in was für einer Welt wir leben. In was für einer Welt ich lebe. Menschen sterben durch andere Menschen und das wird von vielen auch noch gefeiert. Und das macht mich verdammt wütend. Doch diese Wut staut sich in mir auf und findet kein Ventil Denn ich weiß nicht gegen wen ich sie richten kann. Ich habe keine Zielscheibe auf die sich meine Wut richten lässt und das lässt mich wiederum verzweifeln. Mir jedem Schritt den ich gehe, mit jedem Kilometer den ich fahre, schwingt ein Hauch von Angst mit, was mich noch vorsichtiger werden lässt. Noch vorsichtiger, als ohnehin schon. Aber man kann schlecht aufpassen, wenn man nicht weiß auf was. Wenn man nicht weiß vor wem und vor allem wo man aufpassen sollte. Was sollte man meiden, wen sollte man meiden und welche Orte sollte man meiden? In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, ob man sich überhaupt einschränken lassen sollte, ob man sich so weit steuern lassen sollte. Ich persönlich lasse mich unterbewusst steuern. Und es macht mich selbst wütend, aber so ist es. Ich lasse mich steuern von meiner Angst, meiner Angst vor dem Unbekannten, dem Unerwarteten und vor allem vor Gewalt und Terror. Und darauf bin ich nicht stolz, aber es ist leider die traurige Wahrheit.

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30 Gedanken zu “In was für einer Welt lebe ich?…

  1. Ich habe zufällig einen Bericht eines Psychologen zu dem Thema gelesen. Deine Angst ist die normale Reaktion auf solche Geschehnisse, aber sie vergeht wieder. Werde Dir Deiner Gefühle klar, realisiere, wovor Du genau Angst hast und wie andere schon gesagt haben, nimm Dir eine Nachrichtenpause! Der normale Prozess ist, dass Du bald alles wieder entspannter sehen wirst. Das ist mit anderen Gefahrensituationen ähnlich.

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  2. Ich kann deine Ängste nachvollziehen, aber ich würde mich nicht verrückt machen lassen von den Medien. Es ist wahrscheinlicher durch einen Unfall durch Haushaltsgegenstände zu sterben als bei einem Anschlag. Diese Fragen die du dir stellst habe ich mir vor ein paar Jahren ebenfalls gestellt, in mir rief immer alles. Das es doch irgendetwas geben müsste um das zu ändern.

    Und ja das gibt es. Es ist jeder einzelne Mensch selbst, wir müssen menschlich werden. Etwas emphatischer, statt egozentrischer. Gemeinsam können wir Probleme der Menschheit lösen, wenn wir es gemeinsam anpacken, aber dazu müssen wir die Verantwortung für unserer Glück selbst in die Hand nehmen und als Gemeinschaft denken. MIt weitergehnden Egoismus erzeugen wir nur noch mehr Hass und Krieg. Und wenn wir der Politik die Verantwortung für unser Leben in die Hand drücken, dann können wir ja nicht glücklich werden. Geld allein macht nciht glücklich. eher das Gemeinschaftsgefühl, der Autausch und eine Lebensabsicherung in Bezug auf Wohnen und Nahrung.

    Viele würden sagen: „Nein das kann nie realisiert werden.“ Aber genau das glaube ich, wenn jeder ein Stückchen hinzu tut und schaut was er verbessern kann. Was wir nicht dürfen ist die Verantwortung dafür abzugeben, denn Unzufriedenheit in den Grundsätzen hat oft auch mit dem Verhalten gegenüber diesen Menschen zu tun. Vielleicht wurde ihnen ein Familienmitglied genommen oder sie haben alles verloren. Wir wissen nicht was in Köpfen vor geht…

    Ich halte es für eine schlechte Idee im Namen der Sicherheit eine Komplettüberwachung einzuführen, da damit eine Menge anderer Sachen angerichtet werden können und sei es nur eine Totalüberwachung der politischen Gegener. Ich denke es wird besser werden, wenn wir uns selbst ändern und wie gesagt menschlicher werden.

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    • Da stimme ich dir vollkommen zu. Und mir ist durchaus bewusst, dass die Wahrscheinlichkeit jeglicher Unfälle größer ist, als ein Opfer eines Attentates zu werden und trotzdem habe ich davor mehr Angst. Dieser Aspekt des Geplanten, Kalkulierten und Absichtlichen ist für ich entscheidend. Es macht mir Angst, dass Menschen unschuldige Menschen einfach so ermorden und Anschläge ankündigen. Dass sie in einer Gruppe sind, ist noch viel einschüchternder und dass sie denken etwas Gutes zu tun, ist für mich einfach unfassbar. Den Punkt des Egoismus kann ich so vollkommen unterschreiben. Es macht mich immer ungläubig, wenn Menschen sich zurückziehen und nicht gemeinschaftlich denken. Denn das brauchen wir jetzt: Ein gemeinsames Handeln und Nächstenliebe.

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  3. Das führt mich erneut zurück, zu einem Beitrag, den ich auf meinem Blog kürzlich schrieb http://wp.me/p7xAB8-2w8 (weiß nicht, ob der Link funktioniert).
    Ich vertrat darin die These, dass Vieles daran liegt, dass wir uns den Medien so sehr hingeben. Und dass dieses genau das ist, was die Verursacher der Ereignisse bezwecken wollen. Und eines davon ist, meine ich, Ängste zu schüren, und die Menschen zu manipulieren oder zu lähmen.
    Ich habe für mich entschieden, meinen Medienkonsum zu solchen Dingen, aber Schlagzeilen, kurze Zusammenfassungen und Kommentare von namhaften Journalisten zu beschränken. Dies gibt mir das Gefühl, meine Ängste, die auch bei mir hochkommen, im Griff zu haben. Auch deswegen, weil es Attentate oder was auch immer, schon gibt, seit die Welt sich dreht. Nur gab es niemanden, der das breit und breiter getreten hat

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    • Um ehrlich zu sein habe ich das Gefühl, dass Vieles von den Medien verharmlost wird um genau da gegenteilige zu erreichen: Nämlich die Angst der breiten Masse in Zaum zu halten. Ich komme darauf, weil beispielsweise über vereitelte Anschläge erst Wochen später berichtet wird, wenn überhaupt. Dass sich die Neuigkeiten zu Anschlägen überschlagen und jeder da etwas zu sagen hat, liegt wohl daran, weil jeder auch etwas darüber lesen möchte. Oftmals ´fühlt man sich besser, wenn man sich selbst bestmöglich informiert fühlt. Daher liefern die Medien die vom Leser gewünschten Berichte. Dass die Boulevardpresse alles hochbauscht und reißerische Titel verwendet, ist leider nicht zu verhindernr und nichts Neues.

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      • Das mit dem Verharmlosen, da kann ich mich nicht anschließen. Als Bsp. vereitelte Anschläge zu nehmen und dass damit die Angst der Massen im Zaum gehalten werden soll, das klingt mir zu sehr nach Verschwörungstheorie. Genauso kann man annehmen, dass etwas nicht an die große Glocke gehängt wird, um Fandungserfolge nicht zu gefärden. Und bei Anschlägen überschlagen sich meiner Meinung nach die Meldungen, weil jeder Nachrichtenkanal der erste sein möchte, mit noch mehr und noch sensationelleren Meldungen. Die Sender, die 24 Stunden am Tag darüber berichten, werden immer mehr. Wie du sehr richtig schreibst, bedienen sie das Gefühl der Menschen bestenmöglich informiert sein zu wollen, und dadurch Ängste zu beseitigen, weil man über alles bescheid zu wissen glaubt, und den Gefahren entgehen kann. Doch das ist ein Trugschluss. Je mehr die Leute hören/lesen/sehen, umso unsicherer sind sie, weil jedes Medium/Sender tendenziell eine ander Meinung vertritt, um sich vom Konkurrenten abzuheben.
        Zurück bleibt der Konsument, der eher weniger weiß, und aus dem Nebel der ungenauen Informationen nur Ängstlichkeiten wahrnimmt, denn WIRKLICH wissen tut er fast nichts.
        In der Steinzeit hörte der Mensch das Raubtier, hatte Angst davor und wusste, er musste fliehen. Das war der Sinn der Angst. Sobald das Brüllen des Raubtiers sich wieder entfernte und verschwand, war auch die Angst erledigt. Heute halten die Medien das Brüllen immer hörbar. Und genau DAS machen sich die Terroristen dieser Welt nutzbar.

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      • Natürlich könnte man die Augen und Ohren verschließen und die Gefühle so nicht an sich heranlassen. Aber dadurch verschwindet ja nicht die Bedrohung. ´Wenn ich persönlich eine schlechte Neuigkeit erfahre, dann möchte ich darüber etwas wissen und zwar so viel wie möglich. Vielleicht bin ich einfach zu neugierig um dann sozusagen nicht am Ball zu bleiben und die Sache nicht weiter zu verfolgen. Bezüglich der verschiedenen Quellen und Informationen kann ich nur sagen, dass ich nur Quellen Glauben schenke, die meiner Meinung nach seriös sind. Wenn man die ausländische Presse mit der Deutschen vergleicht, kann man ganz klar sagen, dass im Ausland Vieles dramatischer beschrieben und geschildert wird, als in den deutschen Medien. Wörter wie „Kontrolle“, „alles im Griff haben“ oder „keine Gefahr“ sorgen oftmals dafür, dass die Konsumenten beruhigter sind. Aber das kann man natürlich nicht pauschalisieren. Ich habe das mit dem Verharmlosen in Bezug auf die Meldungen geschrieben, die ich bevorzuge. Natürlich gibt es da auch immer andere Seiten und Verfahren.

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      • Die Neugierde ist ev. DAS Thema. Klar verschwindet die Bedrohung nicht, wenn man sich dem Groß der Nachrichten verschließt. Jedoch ist die Frage die, ob ich alle Details aus Nizza wissen muss oder nicht vielmehr mein Leben einfacher wird, wenn ich diese Bedrohung dort lasse, wo sie ist, und sich die Leute drum kümmern lasse, deren Aufgabe das ist.
        Ich für meinen Teil ziehe es vor, über Dinge, wie etwa die Korea-Krise gar nichts zu wissen. Sie war vor meiner Geburt, also was soll ich mich damit beschäftige und mir Angst machen. Es reicht, wenn ich mich mit den Gefahren befasse, die unmittelbar Auswirkungen auf mich haben. Alles andere entzieht sich meinem Zugriff, ich kann nichts bewirken, entweder weil weit weg oder jenseits meiner Möglichkeiten.
        Auch wenn das zynisch klingt: Ich kümmere mich lieber darum, dass das Grillfeuer niemanden gefährdet, als um die Sicherheit der Atomkraftwerke. Ich muss mich darauf verlassen können, dass das diejenigen tun, deren Aufgabe es ist oder zumindest Fachleute, die sich mit dem Thema auskennen, ob jetzt staatlicherseits oder anderswo. Wenn ich mich mit allem beschäftigen wollte, was eine Gefahr sein könnte, werden könnte oder was auch immer, damit kann ich mir mein Leben vollkleistern, um dann am Schluss fest zu stellen, dass nichts davon auch nur annähernd mit mir Berührung bekam. Mein Leben ist begrenzt. In jeder Hinsicht. Und deshalb muss ich mich auf das beschränken, was für MEIN Leben wirklich wichtig ist. Andernfalls kann ich mir gleich die Kugel geben, weil mein Leben nur noch aus Angst besteht. Und in diesem Sinne genieße ich grade eben den Sonnenuntergang, und was in Würzburg ist/war, überlasse ich anderen.

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      • Wahrscheinlich bin ich diesbezüglich einfach anders gestrickt. Generell verfolge ich die Politik, das aktuelle Tagesgeschehen und setze mich damit detailliert auseinander. Einfach weil es mich interessiert und ich mich informiert fühle und weiß, dass ich (wenn auch beschränkt) mitreden kann. Solche Ereignisse und die Auswirkungen und Reaktionen beeinflussen beispielsweise mich auch beim Wählen. Und wenn es dann so sein sollte, dass ich ganz direkt in meiner Sicherheit eingeschränkt werde, dann möchte ich zumindest wissen warum. Daher interessiere ich mich auch nicht nur für die deutsche Politik, sondern auch für die Politik in anderen Länder. Denn zwangsläufig sind die Auswirkungen von den Beziehungen verschiedener Länder und Verträgen auch für jeden einzelnen spürbar, wenn auch im kleinen Maß.
        Hier bei mir ist die Sonne zwar schon untergegangen, aber es ist trotzdem noch hell…

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      • Darin stimme ich dir völlig zu. Ich habe für mich darin nur das geändert, dass ich sehr viel weniger mich von der umfassenden Berichterstattung erreichen lassen. Ich nehme, wie schon zuvor geschrieben, die Schlagzeilen wahr, lese einige namhafte Kommentare, und Berichte von höchst seriösen Zeitungen meiner Wahl. Das reicht mir um inhaltlich voll mitreden zu können, mich zu engagieren und zu entscheiden wie ich wählen werde. Mich permament aufwühlen zu lassen, ist dazu nicht notwendig. Und wenn z.B. irgendwo in Nahost eine Ölanlage hochgeht, weil wieder irgendeine Terrororganisation Aufmerksamkeit braucht, dann wird sie die von mir nicht mehr bekommen. So ein Ereignis hat zwar Auswirkungen auf mich und auch auf die Beziehungen zwischen Ländern, aber ändern kann ich daran gar nichts; wozu mich also davon runterziehen lassen. Es reichen die Schlagzeilen, um mitreden und reagieren zu können.

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      • Bei mir ist es einfach so, dass ich mich schon von den Schlagzeilen an sich runterziehen lasse. Und dass die Drahtzieher eben genau die Angst der Menschen sehen möchte ist mir bewusst und daher macht mich meine eigene Gefühlslage auch ein wenig wütend. Nur ändern lässt sich daran schlecht etwas..
        Ich danke dir, dass du so fleißig deine Meinung hinterlassen hast, denn ich finde es immer unheimlich toll, wenn ein Beitrag zum Austauschen anregt. Danke dir! 🙂

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  4. Hallo.

    Angst ist immer etwas Ungreifbares im Gegensatz zu Furcht, die etwas konkretes zum Gegenstand hat.
    Und beides schlägt sich auch auf Körperebene nieder.

    …Mit siebzehn Jahren ist Unsicherheit etwas ganz Natürliches. Und man möchte sich schützen, was logisch ist. Jeder, der sich zurückerinnert, oder in diesem Alter ist, wird das bestätigen.

    Man ist kein Kind mehr, doch auch noch kein Erwachsener. Und da wird man von vielem geprägt und beeindruckt und man sucht sich irgendwie selbst; sich und seinen Platz in der Welt.

    Und man braucht die ganze Kraft der Jugend, um damit zurechtzukommen. Und diese Kraft ist da; auch das ist Natur.

    Was hat mir damals geholfen? Meine Kraft zu spüren und zu stärken; das hat gut getan.

    Karate habe ich damals gemacht. Viele Möglichkeiten gab es damals nicht.

    Durch diesen Sport habe ich ein besseres Körpergefühl entwickelt und das Gefühl, den mich umgebenden Raum zu beherrschen.

    Jetzt weiß ich nicht, welche Angebote es bei Dir gibt; doch es gibt das Internet; es gibt Bücher und Bekannte hast Du auch.

    Capoeira? Wäre das etwas?

    https://de.wikipedia.org/wiki/Capoeira

    Kam mir gerade in den Sinn; passt in eine Zeit wie unsere. 😉

    Liebe Grüße,
    Frank

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    • Sportarten generell sind durch meine Muskelschwäche für mich leider ausgeschlossen, aber ich kann dir vollkommen zustimmen. Bei mir persönlich ist es so, dass ich ein Gefühl von Kraft durch Wissen verspüre. Wenn ich beispielsweise weiß, dass ich geistig auf einer Ebene mit Anderen bin. Das gibt mir Selbstbewusstsein und stärkt mich generell in meinem Gefühl.

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  5. Es ist beängstigend, was gerade in dieser Welt vorgeht. Keine Frage. Aber sollen wir uns in Angst überlegen, was wir tun, ob wir unser Leben verändern sollen, uns einschüchtern lassen. Ist es nicht das, was die Irrläufer wollen?

    Ich werde weiter Konzerte besuchen, ich werde weiter reisen…

    Gewiss, wir können nicht so tun, als ob alles in Ordnung wäre, so tun, als wäre es mir egal, aber wir sollten unser Leben weiterleben. Jeden Tag die Glücksmomente geniessen, die sich uns bieten und weiterhin das Leben als solches geniessen.
    Ich sehe all die Geschehnisse und weiss dass ich nur Botschaften aussenden kann. Verändern im Kleinen, vielleicht ist das etwas, was ich Dir mitgeben kann…

    Buddha sagte:
    Überwinde den Zorn durch Herzlichkeit.
    Vergelte Böses durch Gutes.
    Den Geizigen überwinde durch Geben.
    Durch Wahrheit überwinde den Lügner.
    Sieg erzeugt Hass,
    denn der Besiegte ist unglücklich.
    Niemals in der Welt hört Hass auf durch Hass.
    Hass hört durch Liebe auf.

    Liebe Grüße
    Thomas

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    • Und gerade deshalb macht mich die eigene Angst wütend. Eben weil die Irrläufer diese beabsichtigen, die Angst bekräftigt sie sogar und ist für sie ein Triumph. Und doch kann ich sie nicht abschalten. Wenn immer ich in eine Menschenmenge gehe ist da dieses ungute Gefühl und diese Angst, die mich in meinem Denken und meinem Handeln einschränkt. Einfach weil in meinem Hinterkopf die Bilder von vergangen Geschehnissen sind und sie wollen einfach nicht weggehen. Allgemein macht es mich wütend, wenn ich daran denke, dass ich denen in die Hände Spiele, dass ich ihnen auf gewisse Weise die Macht gebe meine Gefühle zu steuern und somit mich zu steuern. Aber ich kann es nicht ändern. Denn die Angst bleibt.

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      • Ich kann Dich gut verstehen…Alles schlimm und es ehrt Dich ja auch, dass Dir das alles nicht egal ist. Aber versuche einfach öfters, Deine Perspektive zu ändern. Was wollen diese Schwachköpfe erreichen? Angst verbreiten! Lass Dich davon nicht zu sehr beeindrucken. Wenn Dich ein Lehrer früher unter Druck gesetzt hat, wie hast Du Dich behalten? Wenn ein blöder Mensch versucht Dich einzuschüchtern… was sollte Deine Reaktion sein? Stirn bieten, unbeeindruckt bleiben… denk öfters an den Spruch von Buddha.

        Gefällt 3 Personen

      • Mein Problem ist, dass ich noch nicht einmal weiß wem ich die Stirn bieten soll und vor allem wie? Und soll ich mich dafür in meiner Sicherheit einschränken und die ständige Unsicherheit in Kauf nehmen. Bezogen auf mein jetziges Leben schränke ich mich nicht besonders ein. Lediglich werden ein paar Länder als Urlaubsorte vorerst gestrichen. Vielmehr ist es die geistige Einschränkung. Die Unbeschwertheit wird von der Angst verdrängt.

        Gefällt 2 Personen

      • Ich habe mit einem Freund gesprochen, der vor Kurzem die Anschläge in Paris unmittelbar und hautnah miterleben musste.
        Er sagte mir, wir Pariser werden trauern um die Opfer, ganz gewiss und dann aber auch wieder unser Leben geniessen, wie wir es vorher auch getan haben. Spätestens morgen werde ich wieder in mein Lieblingscafe gehen, dort meinen Espresso trinken und ich werde mich auch wieder mit Freunden in der Stadt treffen. Merde, wir lassen uns nicht einschüchtern!

        Gefällt 2 Personen

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