Mein Geburtstag…

Gestern bin ich 17 Jahre alt geworden. Kaum zu glauben, dass mir nur noch ein Jahr bis zur Volljährigkeit fehlt. Bereits die Woche zuvor fragte mich meine Schwester jeden Tag, ob ich nicht aufgeregt sei. Zu meinem Erstaunen kam die Aufregung erst einen Abend vorher. Ich erinnere mich noch genau daran, dass ich als kleines Kind die Tage zu meinem Geburtstag immer sehnsüchtig gezählt habe und den großen Tag gar nicht abwarten konnte. Mittlerweile bin ich da wesentlich entspannter. Meine Mutter war gar nicht erfreut, als ich ihr mitteilte, dass ich dieses keine Girlanden mehr möchte.

Nachdem ich durch ein Geburtstagsständchen geweckt wurde, durfte ich die Geschenke auspacken und es war wirklich keine schlechte Ausbeute. Am meisten habe ich mich über eine neue Handtasche gefreut. Und nicht zu vergessen über meine Schokoladensahnetorte. Jedes Jahr dürfen meine Schwester und ich uns zum Geburtstag jeweils einen Kuchen wünschen. Mein Favorit ist die Schokoladensahnetorte meiner Mutter. Allgemein bin ich ein ziemlicher Schokoladenfreak, weshalb auch folgendes auf meinem Geburtstagstisch lag.

Meine Mutter kennt mich einfach. Am Nachmittag bin ich mit einigen Freunden ins Kino gegangen. In die „Tribute von Panem“. Nur danach gab es ein kleines Problem. Wir wollten noch in einer Bar einen Cocktail trinken, allerdings war die Bar, die ich mir ausgesucht hatte, total überfüllt. Als wir dann auf eine andere Bar auswichen, wurden wir nicht reingelassen. Die Barfrau glaubte einer Freundin nicht, dass sie schon 16 war. Doof, dass sie die Älteste von uns ist. Trotz dieser Niederlage war ich froh, dass ich nicht nach meinem Ausweis gefragt wurde. Wahrscheinlich ändert sich das in ein paar Jahren und ich will eher jünger eingeschätzt werden. Aber jetzt kann ich mich nicht beschweren. Nur meine Freundin war etwas beleidigt.Am Abend bin ich mit meiner Familie beim Asiaten Fondue Essen gegangen. Nachdem ich mir meine Teller (ja, es waren mehrere) mehr als voll gefüllt habe, habe ich erst ein winziges Kärtchen auf dem Tisch bemerkt. Für jede 50 Gramm, die man nicht aufisst, muss man einen Euro extra bezahlen. Da das Auge ja immer mehr isst und man tendenziell mehr nimmt, als man essen kann, musste ich am Ende echt mit mir kämpfen. Und war dementsprechend am Ende total voll. Wäre ich zuhause gewesen, dann hätte ich meinen Hosenknopf geöffnet, aber im Resteraunt musste ich mich ja anständig verhalten. Am Ausgang durften wir uns noch einen Glückskeks nehmen. In meinem war ein Zettel versteckt, der besagt, dass ich in diesem Jahr mehr reisen werde, als in der Vergangenheit. Ich kann es mir schwer vorstellen, aber wer weiß. Letztendlich kann ich sagen, dass es ein toller Geburtstag war!

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12 Gedanken zu “Mein Geburtstag…

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