Zukunftsträume…

Wenn wir etwas machen, dann hat es Auswirkungen auf die Zukunft. Daran denken wir. Ständig.

Beispielsweise habe ich eben meine Hausaufgaben erledigt. Hätte ich das nicht gemacht, dann hätte ich morgen im Unterricht ein Problem.
Die Zukunft ist also ständig in unseren Köpfen präsent und beim Handeln versuchen wir die Konsequenzen und Folgen davon einzuschätzen.

Träume entsprechen leider oftmals nicht der Realität. Sie zeichnen ab, wonach wir Streben, wonach wir uns sehnen.
Als ich in der Grundschule die Aufgabe hatte mich in 20 Jahren zu beschreiben, habe ich mir folgendes vorgestellt: Ein Haus direkt am Strand und trotzdem mit Pool, einen kleinen süßen Affen als Haustier und ganz viel Geld.
Das meine Träume oberflächlich waren, habe ich erst später gemerkt. Mittlerweile träume ich von einem Beruf, der mir Spaß macht und einer friedlicheren Welt. Wie schnell sich Träume doch ändern können.

Ich lasse ziemlich selten etwas einfach so auf mich zukommen. Viel zu groß ist das Bedürfnis nach genauem Wissen. Ich möchte meine Zukunft planen und damit das Risiko vom Scheitern verringern. Ist das so verkehrt? Trotzdem ist es manchmal fast schon unheimlich, wie sich alles um die Zukunft dreht. Schließlich leben wir im Hier und Jetzt. Und während wir jetzt handeln, denken wir in der Zukunft. Oder zumindest darüber nach. Was wäre wenn…?
Eine Frage, die ich mir schon gefühlte tausend mal gestellt habe. Mit dieser Frage kann man sich alles vorstellen. Aber einem werden auch seine Fehlentscheidungen bewusst. Was hätte man alles besser machen können? Und wenn man es besser gemacht hätte, wo wäre man dann jetzt?

„Was wäre wenn“ lässt träumen, aber auch verzweifeln. Wir malen uns unsere Träume aus und beim Zurückkehren in die Realität, entdecken wir unser Scheitern, unsere Schwächen. Durch unsere Zukunftsträume werden wir tagtäglich angetrieben, aber sie quälen uns auch. Zeigen uns, wie weit wir noch entfernt sind von unserer Vorstellung. Unsere Zukunft wird nie nur so sein, wie wir sie uns einst ausgemalt haben. Immer, wenn wir etwas erreichen, dann wollen wir noch mehr. Setzen uns ein neues Ziel. Daher gibt es niemals eine Ebene, auf der wir nicht mehr träumen. Nicht noch mehr wollen. Insgeheim wünschen wir uns dann doch noch das ein oder andere. Egal wie viel wir bisher erlebt haben. Wir wollen mehr. Das liegt in der Natur des Menschen. Nie sind wir nur zufrieden. Wir wollen immer mehr. Haben zumindest diese Träume davon. Zukunftsträume. Sie lassen uns hoffen, sie lassen uns verzweifeln. Aber vor allem machen sie uns unserer Unvollkommenheit bewusst.
Dieser Beitrag ist Teil eines Projektes mit anderen Bloggerinnen. Jeder hat auf seinem Blog einen Beitrag zu dem Thema Zukunftsträume geschrieben. Schaut also unbedingt vorbei! 

Hier findet ihr den Beitrag der lieben Jennifer von Dark Owl

Hier kommt ihr zum Beitrag der lieben Stefanie von Gescheuchteigel
Hier ist der Beitrag der lieben Ann von Kinder Unlimited

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15 Gedanken zu “Zukunftsträume…

    • Danke für die Nominierung! Bin gerade voll gerührt und freue mich sehr! Ich hoffe, dass daher trotzdem verstehst, wenn ich die Nominierung nicht annehmen kann. Ich habe bereits mehrmals bei dem Liebster Award mitgemacht und irgendwie gemerkt, dass das nicht so zu meinem Blog und mir passt. Du hast tolle Fragen heraushesucht, deshalb kann ich mir gut vorstellen in einem Beitrag mal auf so eine Frage einzugehen. Ich schreibe generell lieber immer unter einem Unterthema und lasse da meiner Kreativität freien lauf, anstatt viele Fragen „relativ“ kurz zu beantworten.. Ich hoffe, dass du mir das nicht übel nimmst! Ich fühle mich wirklich geehrt von so einer tollen Bloggerin wie dir nominiert zu werden. Also danke!!! `*

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    • Da hast du vollkommen Recht! Deswegen kann man an Träumen auch verzweifeln. Man stellt sich sein späteres Leben vor und wenn es dann so weit ist, dann ist man von der Realität enttäuscht. Deswegen ist es auch wichtig, sich seine Ziele nicht zu hoch zu stecken oder zumindest nicht alle Träume auf einmal erreichen zu wollen, sondern einen nach dem anderen sich zu erfüllen.

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    • Auf jeden Fall brauchen wir Träume um uns zu motivieren und tagtäglich Entscheidungen zu treffen. Die Träume eines Menschen machen ihn aus. Und zeigen, wer er ist. Oder wie er gerne sein würde…

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  1. Pingback: Der eine Zukunftstraum – Gescheuchten Igel

  2. Sehr schöner Beitrag. Und ohne Träume keine Fantasie, ohne Fantasie keine Unendlichkeit..
    Ein Mensch der nicht mehr träumen kann,d er ist nicht erfüllt und nicht wirklich vollständig.
    Träumen gehört einfach dazu !
    liebe Grüße

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  3. Pingback: Blogprojekt: Zukunftsträume | Komm flieg mit mir...

  4. Für mich ist träumen überlebenswichtig! An dem Tag, an dem ich nicht mehr träume, habe ich keinen Grund mehr zu leben… Träume sind für mich auch Ziele, die nicht unbedingt verwirklicht werden müssen, aber wenn, wäre es auch nicht schlecht ! Darum lasst uns immer weiterträumen!

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