Das Wetter ist Schuld…

Nur noch paar Wochen bis zu den Sommerferien und ich muss noch so einiges erledigen. Gestern Abend habe ich mir beispielsweise fest vorgenommen, meinen Schreibtisch heute aufzuräumen. Tja, jetzt sitze ich an ebendiesem und blicke auf das reinste Chaos. Ungeordnete Stapel von Schulsachen, Zeitschriften (längst durchgelesesn) ein Buch (Im Angesicht des Feindes von Elizabeth George), zwei  Sonnenbrillen, DVDs, Magnete, mein Handy, ein Telefon, Haaröl (was die Haare noch strohiger macht, als sie ohnehin schon sind), Creme (die bei der Hitze total klebrig ist), Haargummis (bei der Hitze kann ich die Haare einfach nicht offen haben) und noch eine ganze andere Menge. Wenn ich das alles, wie vorgenommen, weggeräumt hätte, könnte ich mich jetzt an dem Anblick einer freien Arbeitsfläche erfreuen. So eben nicht. Und weil ich nicht mir selbst die Schuld dafür geben kann, schiebe ich es einfach auf das Wetter. Laut Wetterbericht im Radio waren es heute 36 Grad, so warm wie seit 20 Jahren nicht mehr. Ich weiß nicht, ob es euch auch so geht, aber bei solchen Temperaturen bin ich immer total schnell erschöpft. Nicht dass ich schlafen könnte, das funktioniert bei der eh Hitze nicht. Aber so, dass ich den ganzen Tag nicht viel schaffe, erst recht nicht das, was ich mir vorgenommen habe. Ich will ja nicht meckern, aber so eine Hitze kann auch echt unerträglich sein. Irgendwie bin ich da froh, dass ich im regnerischen Deutschland lebe. Und klar fliege ich gerne in den Urlaub irgendwo ins Warme. Aber auf Dauer? Nein danke. Man wacht morgens total verschwitzt auf. Man duscht (kalt versteht sich) und der einzige Vorteil an der Wärme ist, dass die Haare nicht geföhnt werden müssen. Dumm nur, dass man innerhalb kürzester Zeit wieder komplett nassgeschwitzt ist.
Dass man weniger isst und viel trinkt, ist wohl nicht erwähnenswert. Und abends ist man nicht müde und schlafen kann man erst recht nicht. Man wälzt sich hin und her, schmeißt die Decke runter, zieht sie wieder hoch und wälzt sich erneut zur anderen Seite. Und während ich diesen Beitrag schreibe, habe ich das Gefühl noch nicht einmal richtig denken zu können. Wenn ihr diesen Text also total irrsinnig findet: Ihr habt wahrscheinlich recht aber das Wetter ist Schuld. In diesem Sinne: Gute Nacht!

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